Im Zeichen von Wachstum und Materialkrise

Spulenhersteller KUK Group hat in diesem Jahr den Mitarbeiterbestand bereits um 70 erhöht: CEO Manuel Inauen.

KUK Group verzeichnet auch im laufenden Jahr ein hohes Umsatzwachstum und schafft neue Arbeitsplätze. Die weltweiten Lieferprobleme machen aber vor dem führenden Hersteller kundenspezifischer Spulen und Elektronik nicht Halt.

"Spannend, aber anspruchsvoll" sei das Geschäftsjahr 2021 bisher verlaufen, berichtet CEO Manuel Inauen. So konnte der Mitarbeiterbestand dank der hohen Nachfrage auf über 700 ausgebaut werden, dies entspricht rund 70 neuen Arbeitsplätzen seit Jahresbeginn. Auch für die kommenden Monate ist an den meisten der weltweit sechs Standorte ein weiterer Ausbau geplant. Mit dem höheren Ausstoss leistet das Technologieunternehmen mit Hauptsitz in Appenzell (Schweiz) auch einen Beitrag gegen die verbreitete Knappheit an Elektronikkomponenten - soweit dies aufgrund des inzwischen landläufig bekannten Materialengpass' überhaupt möglich ist: "Besonders in der Leiterplattenbestückung ist es eine grosse Herausforderung die Liefertermine einhalten zu können", sagt Inauen. Aber auch im Hauptgeschäft, der Spulenproduktion, bekommt KUK die Beschaffungskrise indirekt zu spüren: "Gewisse Kunden haben Lieferungen aufgeschoben, da sie unsere Spulen mangels anderen Materials nicht verarbeiten können."

Hohes Kundenvertrauen, hoher Mitarbeitereinsatz

An diesem "Stop&Go"-Verhalten dürfte sich in den kommenden Monaten wenig ändern. Eine gewisse Beruhigung der Beschaffungssituation erwartet Inauen allenfalls im Frühjahr 2022. Hilfreich ist in dieser Hinsicht das enorme Kundenvertrauen, das sich in bereits abgeschlossenen Rahmenverträgen für 2022 oder gar 2023 äussert: "Dies ermöglicht es uns frühzeitig die notwendigen Bauteile zu sichern und schafft somit Planungssicherheit für alle Beteiligten", so CEO Inauen weiter. Einen grossen Dank spricht er in diesem Zusammenhang auch allen Mitarbeitenden aus: "Das globale Team leistet unter täglich ändernden Gegebenheiten einen unglaublichen Einsatz, um die Kunden dennoch möglichst pünktlich bedienen zu können."